Clubs und Diskos in Lemberg

In diesem Abschnitt sollen einige weitere Tipps und nützlichen Informationen zum Thema der Diskos in der Ukraine gegeben werden.

Eine Disko in Lemberg besuchen

Osteuropäische Diskos, und die ukrainischen sind da keine Ausnahme, funktionieren etwas anders als jene in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Das Grundprinzip ist natürlich das gleiche: man geht in die Disko, um sich zu erholen, zu tanzen, zu trinken, neue Leute kennen zu lernen und sich einfach zu entspannen. Allerdings unterscheidet sich dabei die Art, wie man das in Osteuropa macht, etwas von der westeuropäischen.

Der Eintritt in alle Diskos in der Ukraine ist kostenpflichtig. Eine Ausnahme bilden nur Clubs, die vor kurzen eröffnet wurden und aus werbungstechnischen Gründen Frauen freien Eintritt gewähren, um dadurch möglichst viele zahlungskräftige Männer in ihr Haus zu locken. Sobald sich ein Club jedoch etabliert hat, herrscht wieder Gleichberechtigung und alle müssen Eintritt bezahlen.

Der Preis für den Eintritt liegt in der Regel auf europäischen Niveau: von 20 – 50 Grywnja unter der Woche bis 50 – 100 Grywnja am Wochenende, abhängig davon, welches Klientel der jeweiligen Nachtklub anzuziehen sucht.

In allen Clubs gibt es das so genannte „Face control“, d.h. die Türsteher am Eingang sind dazu angehalten, unerwünschtes Publikum nicht hereinzulassen. Absolut unakzeptabel sind in jedem Etablissement Sportkleidung und Sportschuhe, schmutzige, übertrieben ungepflegte und betrunkene Individuen. Sehr oft werden die Taschen durchsucht, um zu verhindern, dass Alkohol oder sonstige ungewünschte Mittel und Gegenstände in den Club gelangen.

Treffpunkt für Teenager und Studenten

Das Publikum in einem durchschnittlichen ukrainischen Nightclub ist um einiges jünger als in einem deutschen oder österreichischen. Zur Stammkundschaft zählen in erster Linie Studenten, die in der Ukraine normalerweise zwischen 17- 22 Jahre alt sind. Eine weitere Gruppe bilden Leute bis 30. Häufig halten sich diese beiden Gruppen, entsprechend ihrem gesellschaftlichen Status und ihrem finanziellen Vermögen, in unterschiedlichen Clubs auf. In der Ukraine gibt es keine speziellen Diskos oder Partys für Menschen über 40, weswegen von dieser Altersgruppe nur wenige in den Nachtklubs zu finden sind. Während die jüngere Altersschicht in einer ukrainischen Disko zu einem großen Teil aus sehr auffallend geschminkten und aufreizend angezogenen jungen Mädchen besteht, finden sich bei den Älteren überdurchschnittlich viele Männer. Diese sitzen, trinken und beobachten die wild tanzenden jungen Frauen. Im Gegensatz zu den Frauen tanzen die ukrainischen Männer fast nie. Ein tanzender Mann ist entweder relativ jung oder ziemlich betrunken.

Aufgrund der vielen Teenager, die schon weit vor ihrer Volljährigkeit versuchen in die Nachtklubs zu gelangen, werden inzwischen am Einlass auch Ausweiskontrollen durchgeführt.

Etwas andere Musik und andere Tanzweise

Etwas eigenartig mögen zudem die Musik in den Nachtklubs und die Kleidung mancher Besucher auf einen Touristen wirken. Häufig wird in ukrainischen Diskoclubs heutzutage jedoch wie in europäischen Techno-, Rockmusik und Dj – Mixes gespielt. Sehr populär sind allerdings auch ukrainische und russische Popmusik und die Schmalzmusik, oder langsame Songs, zu denen Paartänze getanzt werden. In diesem Fall sollten Männer Frauen zum Tanzen auffordern. Sie sind immer eine gute Gelegenheit, um sich mit neuen Leuten bekannt zu machen. Die Tanzweise der ukrainischen Frauen ist ebenso wie ihre Kleidung für den deutschen oder österreichischen Standard etwas zu auffallend und herausfordernd. Das bedeutet aber auf keinen Fall, dass ukrainische Frauen promiskuitiv und leicht zu haben sind. Der osteuropäische Kleidungsstil unterscheidet sich von dem westeuropäischen, sollte jedoch nicht als sexuelle Aggressivität oder Anspruchslosigkeit der Frauen missinterpretiert werden. Traditionelle Stereotypen und Geschichten von leicht erreichbaren Osteuropäerinnen, die  mit allen Mitteln versuchen Männer aus dem Westen anzulocken, um sich ein Ticket in den Wohlstand zu ergattern sind heute nicht mehr aktuell und enttäuschen immer wieder Männer, die mit solchen Fantasien in die Ukraine gekommen sind.

Ein weiterer Unterschied zu westeuropäischen Einrichtungen sind die Dienstleistungen, die in ukrainischen Diskoclubs angeboten werden. Die meisten Diskoclubs verfügen nicht nur über eine Bar, sondern auch über ein Restaurant. Deswegen ist es möglich fast rund um die Uhr verschiedene Speisen zu bestellen. Die Preise für Wodka, Bier, Zigaretten und Shisha sind wesentlich günstiger als in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Andere Getränke, wie zum Beispiel Wein, Whiskey, Kognak oder alkoholhaltige Cocktails sind auf demselben Preisniveau wie in diesen Ländern oder manchmal sogar etwas teurer.

„Picasso“

Selena Str. 88

„Picasso“ ist ein recht angenehmer Diskoclub, der immer mit jungen Leuten überfüllt ist. Am Wochenende ist es empfehlenswert ein bisschen früher zu kommen, um noch einen freien Tisch bekommen zu können. Das Publikum besteht hauptsächlich aus Studenten. Moderne Tanzmusik und Schlager der 80er und 90er dominieren. Erschwingliche Preise und ein guter Service dürften jeden Tanz- und Diskoanhänger erfreuen.

Am Eingang des Clubs steht eine Skulptur von Pablo Picasso, die Besucher dazu einlädt vorbeizuschauen.

„Millennium“

Tschornowola – Prospekt 2

Das „Milleniun“ ist nicht nur ein Diskoclub, sondern auch ein richtiges Freizeit- und Unterhaltungszentrum. Man findet dort ein modernes Restaurant mit europäischer und ukrainischer Küche, Billard, eine Bühne und kann an unterschiedlichen Themenabenden an verschiedenen Partys und Aktionen teilnehmen. Das Diskoclubteam bemüht sich immer darum aktuellen Trends zu folgen und interessante, ereignisreiche Programme für ihre Partys vorzubereiten. Der Nachtklub lädt sehr oft bekannte ukrainische Promis und DJs zur Moderation ein. Zu speziellen Anlässen finden auch Striptease – Shows statt. Zum Publikum des Nachtklubs zählen eher jüngere Leute, Studenten und Touristen. Die Preise variieren von relativ günstig bis zu Preisen auf europäischem Niveau. Alkoholhaltige Cocktails sind überteuert, Bier, Wodka und Saft sind hingegen ziemlich günstig. Der eigentliche Diskoraum ist sehr groß und in unterschiedliche Segmente mit vielen Tischen geteilt. Die Gestaltung des Interieurs ist durch und durch modern. Es wird überwiegend moderne europäische und ukrainischen Pop- und Tanzmusik aufgelegt.

„Mi100“

Naukowa Str. 7

Das größte Freizeit- und Unterhaltungszentrum in Lemberg „Mi100“ bietet seinen Gästen unterschiedliche Unterhaltungsmöglichkeiten: Diskoclub, Pub, Bowling, Billard und Kasino. Der Komplex wurde vor kurzem renoviert und erfreut Besucher mit seiner modernen Einrichtung. Der Zutritt ist nur Volljährigen erlaubt, Ausweise werden an der Tür kontrolliert. Die Preise für Eintritt und Getränke sind erschwinglich. Das Einzige, was nicht so günstig ist, sind die Preise für Bowling – ungefähr 12 Euro pro Stunde.

Insgesamt muss der Nachtclub als durchschnittlich bewertet werden, weil seine vielen positiven Eigenschaften auch mit einigen Nachteilen verbunden sind. Relativ günstige Preise, gute Musik (Schläger, Tanz- und Popmusik und Techno) und ein vielfältiges Publikum, in dem alle Altersgruppen vertreten sind, garantieren eine gute Stimmung. Nicht so erfreulich sind jedoch der Service und die Englischkenntnisse des Personals. Manchmal ist man gezwungen, ziemlich lange auf seine bestellten Getränke zu warten und auch um sich Bowlingschuhe zu leihen muss häufig einige Zeit aufgewendet werden. Die Mädchen in der Rezeption und die Kellnerinnen sind zudem nicht immer besonders freundlich. Die gute Gesellschaft und positive Atmosphäre sollten jedoch einen Besuch im „Mi100“ sehr angenehm und entspannend machen.

„Metro“

Selena Str. 14

Kommt man zum Eingang dieses Nachtklubs, stößt man auf eine typische Ladentür mit einem Fast – Food – Restaurant ähnlichen Raum dahinter. Es handelt sich jedoch nicht um den eigentlichen Diskoraum, sondern nur um einen Vorraum. Hier bezahlt man nur den Eintritt und steigt danach in einen Kellerraum hinab. Dieser ist mehr als geräumig und besteht aus ungefähr drei großen Tanz- und Erholungsräumen. Die grundsätzliche Idee ist sehr gut: drei Räume im unterschiedlichen Stil gestaltet und mit ganz verschiedener Musik. Viel Platz, ziemlich günstige Preise, unterschiedliche Musik und eine angenehme Atmosphäre – all das könnte diesen Diskoclub zum besten und populärsten der Stadt machen, das einzige Hindernis auf diesem Weg ist wahrscheinlich das Publikum. Die Kontrollen am Eingang sind äußerst lax, weswegen sich in der Disko nicht selten eine große Zahl minderjähriger Teenager tummelt. Man kann zwar nicht sagen, dass sich dort ausschließlich diese Altersgruppe aufhält, im Allgemeinen sind die Gäste jedoch sehr jung. Trotzdem verirren sich gelegentlich auch einige ältere Leute und Touristen in diesen Nachtklub.

„Tortuga“

Puluja Str. 29

Das „Tortuga“ ist ein ziemlich origineller Diskoclub im Design eines Piratenschiffs. Das Piratenleben ist Programm: Raumgestaltung, Kellner, Menü – alles lässt Gäste des Nachtklubs sich an Bord eines Piratenschiffs wähnen. Der Raum des Nachtclubs ist relativ groß und bietet somit genug Platz für große Partys und viele Besucher. Der Musikcocktail ist vielfältig: RnB, Pop, Disko der 80er und Rock-n-Roll mit modernen elektronischen Rhythmen.

Der Club ist auch montags geöffnet. Jeden Sonntag ist der Eintritt für Frauen bis 23:00 frei. Freitags wird nur bestimmte Musik gespielt: Techno, Progressive, Trance, Drum&Bass. Das Preisniveau im „Tortuga“ ist ziemlich erschwinglich: Relativ günstige Getränke und zwischen 2-5 Euro für den Eintritt. Des Publikum ist sehr verschieden, von aufgestylten jungen Leuten bis hin zu älteren Geschäftsleuten.

„Salvatore Dali“

Powitrjana Str. 20

Das „Salvatore Dali“ ist ein bekannter Lounge – Club in Lemberg, er befindet sich allerdings ziemlich weit vom Zentrum entfernt. Der Nachtclub bietet seinen Gästen die ganze Reihe von Dienstleistungen: Restaurant mit europäischer, ukrainischer und japanischer Küche, kostenloses WiFi, Tanzpool, VIP – Saal und Shisha. Das „ Salvatore Dali“ besteht aus zwei verschiedenen Räumen: einer für maximal 100 Personen, in dem Popmusik gespielt wird und einer für 400 – 500 Personen, in dem House, Tribal und Electro aufgelegt werden und Mottopartys stattfinden. Dress code und Face control werden einigermaßen resolut gehandhabt. Eine Vorreservierung von Tischen ist möglich. Das Publikum machen hauptsächlich junge Leute und Touristen aus. Die Preise liegen im Mittelfeld, ebenso wie der Nachtclub selbst.

„Leroj“

Turgenjewa Str. 8

Das „Leroj“ ist eine ziemlich populäre Disko in Lemberg und nach Meinung nicht weniger Lemberger der einzige Platz in der Stadt, wo man richtig gut feiern kann. Das höfliche Personal und der gute Service tragen entscheidend zu der guten Atmosphäre dieses Diskoclubs bei. Das Publikum ist im Schnitt deutlich älter als in anderen ukrainischen Diskos. Frauen und Männer von ungefähr 30 – 35 Jahren bilden die Stammkundschaft des Etablissements, dementsprechend sind auch die Preise etwas höher. Musikalisch überwiegen  Schlager und moderne ukrainische, russische und europäische Popmusik. Der Club orientiert sich also an den Bedürfnissen und dem Geschmack der etwas reiferen Gäste, die diesen Umstand sichtlich zu schätzen wissen. Der Nachtclub bietet die ganze Palette üblicher Dienstleistungen: ein gutes Restaurant mit ukrainischer und europäischer Küche, Bar und Billard.

„Sansibar“

Lypynskoho Str. 36

Das „Sansibar“ ist ein relativ kleiner Nachtklub im ersten Stock eines Unterhaltungszentrums. Der Club ist sehr modern gehalten und bietet seinen Besuchern moderne Techno- und Tanzmusik. Das Personal ist freundlich, die Preise sind jedoch nicht besonders günstig. Da der Nachtclub nicht besonders zentral liegt, ist er nicht die ganze Woche überfüllt. Unter der Woche kann es ohne weiteres vorkommen, dass sich nur wenige Besucher im „Sansibar“ aufhalten. Es ist deswegen empfehlenswert die Disko an einem Freitag oder Samstag zu besuchen, wenn der Nachtclub voll und die Atmosphäre dementsprechend unterhaltsam ist. Im selben Gebäude befinden sich noch ein Billardraum und ein schönes Restaurant. Das Publikum ist gemischt, das „Sansibar“ ist also für alle Altersgruppen zu empfehlen.

„Rafinaf People“

Rudanskoho Str. 1

Das „Rafinad People“ ist ein ziemlich schicker und populärer Nachtclub mit einer einmaligen Atmosphäre. Besonders bemerkenswert ist das Design des Nachtclubs, das dem Stil Frankreichs des 17. Jh. nachempfunden ist. Französische Möbel, Parkettboden, viele Spiegel und eine interessante Beleuchtung prägen den Innenraum. Sehr gut sind auch die Akustik und die musikalische Gestaltung.

Am Eingang werden Face control und Dress code etwas strenger gehandhabt. Tische sollten im Voraus reserviert werden. Der Nachtclub bietet seinen Gästen TV, Striptease – Show, Topless, Tanzpool, WiFi, VIP – Saal, Shisha, Zigarrenzimmer sowie Räume für Nichtraucher und einen kostenfreien überwachten Parkplatz. Das Restaurant des „Rafinad People“ stellt seinen Gästen überdies unterschiedliche Speisen der italienischen und französischen Küche, vom Grill und Business Lunch zur Auswahl, die alle von einem professionellen Chefkoch zubereitet werden.

Im Club gibt es einige Erholungsmöglichkeiten. Gäste, die sich gerade nicht im Tanzraum amüsieren wollen, können sich in komfortablen, kleinen Lounge – Sälen  erholen. Der Nachtklub hat sich als Disko und Erholkomplex für schöne, modische und anspruchsvolle Menschen positioniert, dementsprechend hoch sind die Preise. Trotzdem sind viele Lemberger der Meinung, dass sich ein Aufenthalt lohnt. Die Besucher des Nachtclubs sind überwiegend Vertreter der so genannten „goldenen Jugend“ und erfolgreiche Geschäftsleute. Das Personal ist leider nicht so unsichtbar und freundlich, wie es die Besitzer des Nachtclubs in ihrer Werbung immer wieder betonen. Die geschniegelten Kellner und Rezeptionsdamen halten sich anscheinend ebenso wie ihrer Kundschaft für besonders anspruchsvoll und wichtig, was eigentlich gut zur Atmosphäre eines Nachtklubs im Stil von Louis Quatorze passt, für Besucher jedoch wohl weniger angenehm sein wird. Großzügiges Trinkgeld macht jedoch selbst dieses Personal zu netten und hilfsbereiten Menschen.

„Pozitiff“

Selena Str. 14

„Fenomen“

Selena Str. 186

Diese beiden Nachtclubs sind ziemlich ähnlich und sollen auf Grund dessen in einem Absatz behandelt werden. „Fenomen“ ist lediglich etwas weniger geräumig, als „Pozitiff“. „Pozitiff“ befindet sich in demselben Gebäude wie der Club „Metro“ und ermöglicht Party – Anhängern somit problemlos zwischen beiden Clubs hin und her zu wechseln. „Pozitiff“ ebenso wie „Fenomen“ sind normalerweise sehr voll, vor allem an Wochenenden. Großes Gedränge und schlechte Belüftung lassen einen schwindelig werden. Dominante Musikrichtungen sind House, RnB, Chill Out und Techno. Zu den Besuchern zählen hauptsächlich junge Leute zwischen 18 – 25 Jahren, wobei sich, besonders an Festen und Feiertagen, mitunter auch Minderjährige durch die Kontrollen mogeln. Die Preise sind erschwinglich. Die Atmosphäre in beiden Clubs ist im großen Ganzen ziemlich positiv und aufregend. Während Jung und Jünger wild tanzen, sorgt ein Wachdienst für Ruhe und Sicherheit.

„Fashion club“

Pidkowy – Platz 1

Der „Fashion Club“ wird häufig als der glamouröseste Nachtklub von Lemberg bezeichnet und hauptsächlich von modebewussten, reichen jungen Leuten frequentiert. Der Nachtclub konzentriert sich überwiegend auf diese Schicht der Bevölkerung und versucht sich deswegen als Unterhaltungsort mit hohem Niveau zu etablieren. Supermodernes Design, aktuellste Technomusik und hohe Preise sollen das richtige Klientel anlocken. An was es allerdings mangelt ist ein guter Service und der Freundlichkeit des Personals. Das Personal ist nicht gerade freundlich und scheint sich selbst wichtiger zu nehmen als seine Kunden. Man hat gelegentlich das Gefühl, dass man sich dafür bedanken muss, überhaupt bedient zu werden. Trinkgeld ist hingegen jederzeit willkommen. Trotzdem sind viele Menschen von diesem Club sehr begeistert. Besuchen Sie den „Fashion Club“ und bilden Sie sich ihre eigene Meinung!

„Ljalka“

Halytska – Platz 1

Das Club – Cafe „Ljalka“ ist ein Aushängeschild von Lemberg und wahrscheinlich die originellste Adresse für Nachtschwärmer. Alles in diesem Nachtklub ist authentisch ukrainisch  und von einem ukrainischen nationalen Geist durchdrungen: Atmosphäre, Musik und Publikum sind ganz eigentümlich. Das „Ljalka“ besitzt unter den Lembergern und allen Anhängern der ukrainischen Musikkultur Kultstatus. Der Nachtklub ist ein Bollwerk der ukrainischen Underground – Musik von Rock, Hard Rock, Elektromusik bis Jazz, Gotik und Volkmusik. Er ist nicht nur ein Tanzclub, sondern auch ein Kinoclub, literarisches Kaffeehaus und ein Ort für philosophische Gespräche und Journalistenkonferenzen. Das „Ljalka“ bietet somit auch ein Forum für jegliche künstlerische und intellektuelle Aktivitäten.

Außer eines zentralen Raums verfügt „Ljalka“ über zwei Nebenräume für größere Gesellschaften. Gästen stehen zudem Billardtische und Speisen der ukrainischen Küche zur Verfügung. Die Preise im Club sind sehr erschwinglich. Der einzige Kritikpunkt ist das etwas vernachlässigte Interieur, das schon eindeutig einige Jahre auf dem Buckel hat. Vor kurzem wurde der Club jedoch vollständig renoviert und sieht heute wesentlich moderner aus. „Ljalka“ ist ein netter und eigentümlicher Lemberger Club.